Vorteile in der Haltbarkeit

Die Haltbarkeit nach dem Öffnen der Dose war lange ein Problem, da nach Luftzutritt durch das Öffnen die Doseninnenseite mit dem Doseninhalt reagierte. Dies konnte früher nur durch Umfüllen des Inhalts vermieden werden. Heutige Dosen sind normalerweise im Inneren mit Kunststoff überzogen. Das macht ein Umfüllen nach dem Öffnen unnötig, bewirkt jedoch auch keine Verbesserung in der Haltbarkeit.

Es ist wichtig niemals den Inhalt von aufgeblähten Konservendosen zu verzehren. Das kann eine lebensbedrohliche Vergiftung, Botulismus hervorrufen.

Technischer Aufbau einer Weißblechdose

Mit der Dicke von bis zu 0,49 mm ist Weißblech ein sehr dünnes Stahlblech. Die Oberfläche wird durch ein Schmelztauchverfahren oder elektolytisch mit Zinn beschichtet.

Diese Schicht von nur etwa 0,3 µm Zinn versiegelt den Stahl und schützt ihn vor Korrision.

Mittlerweile werden sogar mikrowellengeeignete Konservendosen hergestellt. Durch einen spziellen Prozess wird hierbei Metall mit Kunststoff so verbunden, dass man eine Stahldose mit einem Kunststoffdeckel versehen kann. Der Kunststoffdeckel ermöglicht die Erhitzung des Doseninhalts durch die Dose hindurch.

Internationale Bezeichnung

Die internationale Bezeichnung der Weißblechdose richtet sich nach dem englischen Wort „tin“ und ist mit de Wort Zinn verwandt. Zinn, das zu einer dünnen Folie gewalzt wurde nennt man auch Stanniol, das jedoch im 20.Jahrhundert durch das kostengünstigere Aluminium verdrängt wurde. Teilweise findet man Zinn jedoch noch bei der Verpackung von Farbtuben und Weinflaschenverschlüssen.